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6. Oktober 2026


Von der Analyse zur Aktion: Klima Plus bei der LUBW-Schulung zur Maßnahmenplanung

Wie wird aus einer Klimawirkungs- und Betroffenheitsanalyse ein Maßnahmenplan, der vor Ort tatsächlich umgesetzt wird? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Online-Schulung „Von der Analyse zur Aktion: Maßnahmenplanung im Klimaanpassungskonzept“ am 29. September 2026. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe zur Erstellung von Klimaanpassungskonzepten nach KlimaG BW, die das Kompetenzzentrum Klimawandel der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) gemeinsam mit dem Institut für Fortbildung und Projektmanagement (ifpro) organisiert.

Stefanie Lorenz von Klima Plus gab mit ihrem Vortrag „Vom Klimarisiko zur Umsetzung: Methoden und Werkzeuge der Maßnahmenplanung“ Einblicke in unsere Planungspraxis. Ausgangspunkt sind die prioritären Risiken aus der Klimaanalyse: Aus ihnen werden für jedes Handlungsfeld Anpassungsziele abgeleitet und anschließend gemeinsam mit den relevanten Akteur:innen passende Maßnahmen entwickelt. Damit die Maßnahmen ihre Wirkung entfalten, sollten sie wirksam, robust, nachhaltig, finanzierbar, flexibel und möglichst mit Zusatznutzen für Umwelt und Gesellschaft sein.

Für die Auswahl und Priorisierung stellte Stefanie Lorenz einen dreistufigen Prozess aus Recherche, breiter Beteiligung und gezielter Maßnahmenentwicklung vor, ergänzt um eine Kosten-Nutzwert-Analyse. Ein anschauliches Beispiel: Ein Stadtbaum leistet für die Temperaturregulation, die Luftreinhaltung, den Wasserrückhalt und die Aufenthaltsqualität einen deutlich besseren Beitrag als ein großer Pflanzkübel. Die Maßnahmensteckbriefe entstehen am besten direkt mit den zuständigen Fachämtern, die die Umsetzung später verantworten. Smarte Erfolgsindikatoren machen die Wirksamkeit überprüfbar.

Das Fazit: Naturbasierte Maßnahmen sind langfristig wirkungsvoller und günstiger als technische Lösungen, und eine breite Beteiligung stärkt Akzeptanz und Rückhalt für die Umsetzung.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet. Die Dokumentation finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie unter: fortbildung-klimawandel.de