Klimaanpassung

„Anpassung ist lokal. Die Städte können und wollen ihren Anteil haben bei der Definition von Agenden, bei inhaltlichen und strukturellen Entscheidungen und bei der ganz konkreten Umsetzung.“
Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister Bonn

Kommunen spielen in der praktischen Planung und Umsetzung der Anpassung an den Klimawandel eine tragende Rolle. Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits heute spürbar und erfordern die Entwicklung von lokalen Ansätze zum Umgang mit den veränderten Klimafaktoren.

Das Land Baden-Württemberg fördert die Anpassungsmaßnahmen von Kommunen und Unternehmen an den Klimawandel. Im Förderprogramm KLIMOPASS werden Beratungsleistungen, Erstellung von Planungsgrundlagen und die Umsetzung von investiven Maßnahmen gefördert. Die Ausschreibung vom März 2018 finden Sie hier:  https://um.baden-wuerttemberg.de/de/klima/informieren-beraten-foerdern/klimopass/

Strukturierter Einstieg

Wir von Klima Plus unterstützen Sie im Prozess zur Beantragung der Fördermittel. Zu Beginn stellt sich die Frage, welche Art von Planungsgrundlage benötigt wird. Zur Auswahl stehen: die Erstellung einer Klimaanalysekarte (mikro- oder mesoskalig), eine Verwundbarkeitsuntersuchung des Stadtgebietes, ein stadtklimatologischer Steckbrief oder ein Teilkonzept Klimaanpassung.  Je nach Ausgangssituation, kann der Bedarf hier sehr verschieden sein. Um eine fundierte Entscheidung treffen zu können, empfehlen wir Ihnen, mit einer Beratung zur Identifizierung der Chancen und Risken des Klimawandels für Ihre Kommune einzusteigen. Im Rahmen der Betroffenheitsanalyse werden Verwundbarkeiten, Probleme und Chancen in allen klimawandelrelevanten Bereichen identifiziert (z.B. Stadt- und Regionalplanung, kommunale Infrastruktur und Dienstleistungen, kommunale Liegenschaften, Wasserhaushalt, Tourismus, etc.).

Die Betroffenheitsanalyse bietet eine fundierte Entscheidungsgrundlage für das weitere Vorgehen im Bereich Klimaanpassung.  Die Beratungsleistung wird über KLIMOPASS mit 80% des Beratungshonorars gefördert (Einstiegsberatung). Der Eigenanteil liegt je nach Umfang der Beratung zwischen 640 und 960 Euro.

Vertiefte Beratung

Eine vertiefte Beratung ist ebenfalls förderfähig. Die Förderung beläuft sich hier auf 65% des Beratungshonorares. Im Rahmen der Vertiefungsberatung sind folgende Leistungen vorgesehen:

  • Entwicklung eines Leitbildes (Diskurs über Ziele, prioritäre Hanldungsfelder, Anknüpfungspunkte an bestehende Strategien)
  • Bestandsaufnahme bereits erfolgter Anpassungstätigkeiten
  • Entwicklung von Umsetzungsmaßnahmen
  • Unterstützung in der Recherche nach Finanzierungsmöglichkeiten und der Bewerbung um Födermittel
  • Entwicklung eines Leitplans zur Fortführung der Arbeiten im Bereich Anpassung
  • Information des Gemeinderates (Kommunen) beziehungsweise des Aufsichtsrates oder der Geschäftsführung (Unternehmen) über die Ergebnisse

Eine vertiefte Beratung ist im Anschluss an die Einstiegberatung möglich. Falls Sie bereits ein Anpassungskonzept erstellt oder einschlägige Voruntersuchungen im Bereich Anpassung vorgenommen haben, ist auch ein direkter Einstieg in die vertiefte Beratung möglich.

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